Das "Undenkbare" wird Realität

Kommentar von Stadtrat Ulrich Vogl zur Fahrrad-Routen-Planung in Freising

Ein wichtiger Etappensieg für eine zukunftsweisende Fahrrad-Routen-Planung in Freising. Nach langer und teilweise ermüdender Diskussion wird das bislang "Undenkbare" nun doch Realität: Ein echter Rad- und Fußweg von der unteren Altstadt bis zum Isarhotel auf Lerchenfelder Seite (sie rote Linie) - und das sogar beidseitig!

Damit dürfen zukünftig also Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrer die etwa 800 m lange Strecke auf einem jeweils 2,5 m breiten - abgesetzten - Seiten-Streifen - mit Rücksichtnahme auf Fußgänger - befahren, ohne dabei durchgängig in Schrittgeschwindigkeit dahin kriechen zu müssen. Das nämlich hatte das Freisinger Ordnungsamt allen Ernstes vorgeschlagen und diese Forderung über mehrere Sitzungen des Freisinger Planungs-Ausschusses als "rechtlich nicht anders möglich" aufrecht erhalten.

Mein Dank gilt in diesem Zusammenhang meinem Stadtratskollegen, dem früheren Verkehrsreferenten Robert Weller, der durch seine Sachkenntnis letzten Endes Klarheit in die Sache brachte und damit eine schon viel zu lange dauernde Diskussion über Sinn und Unsinn eines solchen 800m langen doppelseitigen Schrittgeschwindigkeits-Fahrradweges kurzum beendete.

Lerchenfeld und das nördlich der Isar gelegene Freising rücken mit dieser wichtigen Erschließungsmaßnahme an einer entscheidenden Stelle näher zusammen!

Doch es verbleiben zwei weitere wichtige Verbindungsprojekte, die wir seit Jahrzehnten fordern und deren Realisierung sich immer noch hinzieht

- die fahrradfahrer- und fußgängergerechte Querung am ehemaligen Bahnposten 15 und

- der zweite Isarsteg - als Direktverbindung zwischen dem Bahnhof und dem neuen Kombibad (welches im Herbst seine Pforten öffnen wird).

Packen wir's an!


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