Geförderte Personalstelle zur Förderung des Fairen Handels, der fairen Beschaffung sowie des Globalen Lernens in Freising

Antrag:

Dem Antrag des „Fairen Forums Freising“ folgend, beantragen wir die Einrichtung einer Personalstelle zur Koordination kommunaler Entwicklungspolitik, gefördert durch SKEW/BMZ (https://skew.engagement-global.de/koordination-kommunaler-entwicklungspolitik.html), befristet auf zwei Jahre bzw. vier Jahre, vorbehaltlich der Förderzusage durch die SKEW.

Ziel ist die Weiterentwicklung der Fairtrade Town Freising durch die Förderung des Fairen Handels, der fairen Beschaffung sowie des Globalen Lernens.

Themenfelder und Aufgaben der Stelle sind:

• Die Arbeit des Fairen Forums hauptamtlich zu unterstützen, um so die Vernetzung und öffentliche Wirkung von Freising als Fairtrade Town zu vergrößern

• Faire/nachhaltige Beschaffung in Freising vorantreiben (in der Verwaltung, in kommunalen Unternehmen, in Schulen und Kitas, …)

• Bio-faire Gastronomie stärker ins Bewusstsein rücken

• Koordinierung und Unterstützung im Bereich Globales Lernen/BNE

Dies knüpft an die förderbaren Handlungsfelder „Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung/globale Nachhaltigkeitsziele (SDGs)“ sowie „Fairer Handel und Faire Beschaffung“ an.

Begründung:

Im Jahr 2011 wurde der Stadt Freising das Siegel „Fairtrade Town“ verliehen. Dafür musste die Stadt verschiedene Kriterien erfüllen. Ein wichtiges Kriterium ist die Umsetzung von Bildungsarbeit zum Thema Fairer Handel und Nachhaltigkeit, dem von der Steuerungsgruppe, nachfolgend dem Fairen Forum, in den letzten Jahren in vielfältiger Weise nachgekommen wurde. Bereits die Organisation und die Begleitung der Veranstaltungen erfordern viel Zeit und Engagement, Zeit, die durch ehrenamtliche Mitglieder des Fairen Forums auf Dauer nicht aufgebracht werden kann.

Um alle oben angegebenen Aufgaben und Themenfelder abdecken zu können, bietet die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) mit dem Finanzierungsinstrument zur „Koordination kommunale Entwicklungspolitik“ finanzielle Hilfe an. Sie will damit Kommunen ermutigen, ihr entwicklungspolitisches Engagement aufzubauen und auszubauen. Die SKEW fördert Personalstellen befristet für 24 Monate mit bis zu 90 Prozent der Gesamtausgaben, mindestens zehn Prozent sind vom Projektträger in Form von Eigenmitteln und/oder Drittmitteln zu erbringen. Nach Abschluss des Erstprojekts besteht die Möglichkeit, ein 24-monatiges Folgeprojekt zu beantragen. Gefördert werden hier bis zu 75 Prozent der Gesamtausgaben, 25 Prozent sind vom Projekt-träger in Form von Eigenmitteln und/oder Drittmitteln zu erbringen.

Mit der Annahme des Fairtrade-Siegels hat sich die Stadt bereit erklärt, Verantwortung für einen gerechteren Welthandel zu übernehmen und in diesem Bereich Veränderungen auf den Weg zu bringen. Die Einrichtung der beantragten Stelle wäre ein entscheidender Schritt auf diesem Weg.

Monika Hobmair, Ulrich Vogl

 

ödp im Freisinger Stadtrat


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