Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

lokale Wirtschafts- und Verkehrs-, Sozial- und Kulturthemen sind das Herzstück der Kommunalpolitik. Wenn Sie also am 16. März einen neuen Kreistag und neue Stadt- und Gemeinderäte wählen, dann entscheiden Sie für die nächsten sechs Jahre über die grundsätzliche Ausrichtung bei vielen Sachfragen in Ihrem unmittelbaren Lebensraum.

Entschlosssenes Engagement erforderlich

Maßgeblich in diesen Prozessen von Entscheidung, Planung und Umsetzung sind die kommunalen Parlamente und die kommunalen Verwaltungen. Während die Verwaltungen "know how" und "manpower" für Planung und Umsetzung einbringen, sind für die Diskussionen und Entscheidungen die demokratisch gewählten Gremien zuständig. Wir brauchen daher in den kommunalen Parlamenten Kräfte, die verantwortungsvoll und gemeinwohlorientiert sind und die mit den öffentlichen Verwaltungen tatsächlich konstruktiv und kritisch zusammenarbeiten. Denn das ist ihre eigentliche Aufgabe. Kommunalpolitik ist nämlich mehr als "Event-Management". Und sie ist mehr, als möglichst vielen Interessengruppen möglichst alles zu versprechen. Es geht vordringlich um die seriöse Planung und eine faire Gewichtung der vielen wünschenswerten Vorhaben. Denn finanziell stehen diese in harter Konkurrenz zueinander.

Nachhaltiges Wirtschaften

"Nachhaltigkeit" ist als Schlagwort für verantwortungsvolles Wirtschaften in aller Munde. Doch endet das beim Umwelt-, Natur- und Klimaschutz? Sicher nicht. Es geht letztlich darum, welche Lasten wir den kommenden Generationen aufbürden. Die hohe Verschuldung der öffentlichen Haushalte ist da eines der größten Probleme. Darüber wird allerdings in Wahlkampfzeiten nicht gerne gesprochen. Insbesondere der jüngeren Generation wird es nicht egal sein, auf welchen Schuldenbergen sie künftig sitzt. Und damit schließt sich der Kreis: Können Prestigeprojekte wie Eishockey-Arenen im 24-Stunden-Betrieb oder schöngerechnete Umgehungsstraßen wirklich einen seriösen Nachhaltigkeits-Check bestehen?

Was ist mit bezahlbarem Wohnraum? Warum verteilen wir die weiterführenden Schulen im Landkreis nicht besser? Wie schaffen wir gemeinsam die Energiewende 2035? Unseres Vorstellungen zu Mobilität, zur Nachbarschaft mit dem Flughafen, zur Bereitstellung und dem Umgang mit Energie sowie zum regionalen Wirtschaften, Perspektiven für den Landkreis, die Städte Freising und Moosburg und die Gemeinde Neufahrn stellen wir Ihnen hier vor. Geben Sie uns Ihr Vertrauen und wir packen es gemeinsam an!

Ihre Gemeinde-, Stadt- und Kreisräte der Ökodemokraten

Jörg Kästl, Manfred Reuß, Helmut Priller, Monika Hobmair, Ulrich Vogl, Christian Fiedler
Die ÖDP Freising verwendet Cookies, um diese Website Ihren Bedürfnissen anzupassen. Zu den Cookie-Nutzungsbestimmungen