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Semesterticket für Weihenstephaner Studierende

Freising/Weihenstephan ­- Mit einem Vorstoß zur Einführung eines "Semester-Tickets" haben sich die Freisinger Ökodemokraten erneut zu Wort gemeldet. In einem Antrag, den die Öko-Partei jetzt im Freisinger Stadtrat eingereicht hat, wollen sie erreichen, dass die Stadt Möglichkeiten zur Einführung eines solchen Tickets für die in Freising-Weihenstephan Studierenden evaluiert.

Dabei gelte es, so die Freisinger ödp-Stadträtin Christine Knoll, den Studierenden über Ihren Stundenten-Ausweis sechs Monate lang die Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs innerhalb des Großraums um den Campus zu ermöglichen. In Augsburg, Bamberg, Regensburg und Würzburg beispielsweise sei dies seit Jahren eingeführt und preismäßig "konkurrenzlos günstig". Knoll wörtlich: "Die heute eingeführten Studiengebühren sind so hoch, da muss einfach mehr für die Studierenden drin sein!" Zumal sich das Semester-Ticket in Zeiten steigender Benzin-Preise, überfüllter Straßen und Parkplätze und eines galoppierenden Klimawandels gleich aus mehreren Gründen anbiete. Zusätzlichen Verwaltungaufwand bedeute dies jedoch keineswegs, denn das Angebot, es käme allen Studierenden gleichermaßen zugute, werde über die Studiengebühren finanziert und der Studentenausweis diene gleichzeitig als Fahrausweis.

Den Geltungsbereich des Tickets, ergänzt ihr Stadtratskollege Dr. Bernhard Meier, dürfe man hingegen nicht zu klein wählen. Neben den Buslinien in Stadt und Landkreis Freising müsse demnach - wegen der Uni-Standorte Garching und Innenstadt - der komplette Münchner MVV-Innenbereich sowie dessen direkte Verbindungen nach Freising, also die Regionalzüge, die S-Bahnen S1 und S8 und die Buslinie Garching-Neufahrn einbezogen werden.

Dr. Meier, der beruflich selbst an der TU-Weihenstephan tätig ist, bestätigte weiter, dass bei der ödp durchaus bekannt sei, dass die Schaffung eines solchen Tickets primär nicht die Aufgabe einer großen Kreisstadt ist. "Zur Stärkung unserer Wettbewerbsfähigkeit als Universitäts-Standort halten wir es jedoch für erforderlich, dass die Stadt jetzt quasi als Katalysator wirkt, Initiative ergreift und nicht locker lässt, bis ein derartiges Ticket verfügbar ist."

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